Verwenden eines Handys beim Autofahren ohne zu telefonieren …

Das Landesverwaltungsgericht NÖ hatte sich mit dieser Frage und dem zugrunde liegenden § 102 Abs 3 5. Satz KFG auseinanderzusetzen – “dem Lenker ist während des Fahrens das Telefonieren ohne Benützung einer Freisprecheinrichtung verboten“.

“Da die Tätigkeiten des Haltens eines Handys im Rahmen einer Verwendung zu Fernsprechzwecken und des Haltens eines Handys zu anderen Zwecken (etwa zur Überprüfung von Kalendereinträgen) für ein Straßenorgan bei der Anhaltung in der Regel nicht unterscheidbar sind, muss nach Auffassung des Gerichts bei einer von einem Straßenorgan wahrgenommenen Verwendung eines Handys grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass (sofern der Angehaltene nicht das Gegenteil zu beweisen vermag) die Verwendung des Handys zu Fernsprechzwecken erfolgt ist, da diese Bestimmung sonst nicht vollziehbar wäre (da bei jeder im Rahmen einer Anhaltung festgestellten Handy-Verwendung eingewendet werden könnte, die Verwendung sei eben nicht zu Fernsprechzwecken, sondern zur Nutzung einer anderen Funktion des Gerätes erfolgt).

 

Vienna Ugly Tour – ein Bericht

IMG_20150606_094841_1Vienna Ugly Tour – Dank eines Faltersberichts zum Eurovision Song Contest wurde ich auf einen Stadtrundgang der anderen Art aufmerksam. Die Gruppe Space and Place bietet eine Tour zu den “hässlichsten” Gebäuden Wiens an und ich war dabei.

Eugene Quinn führt zwischen 2 und 3 Stunden ausgehend vom Karmelitermarkt über den Schwedenplatz zum BMVIT und dann weiter über den Stadtpark, den Stephansplatz und den Graben bis zum Heldenplatz.

Die Idee hinter der Tour – die hässlichen Seiten einer Stadt, die international für Sissi-Kitsch, Fiaker und Sachertorte bekannt ist  zu zeigen – ist spannend und auch die Umsetzung hat mir ganz gut gefallen. Eugene führt locker durch die verschiedensten Plätze und hat immer wieder gute Geschichten zu den Gebäuden parat. Dafür gibt es ein großes Plus.

Leider gibt es auch zwei Minuspunkte zu vermerken: Der eine ist die Länge bzw die geforderte Geschwindigkeit. Die Tour in den angepeilten 2 Stunden zu erledigen gleicht wohl eher einem Halbmarathon als Sightseeing. Hier wäre der Mut zur Lücke wesentlich zielführender als die Tour zu lange zu gestalten bzw dauernd aufs Tempo drücken zu müssen.

Der zweite Punkt ist eher eine inhaltiche Anmerkung. In meinen Augen ist einige Male im Vortrag eher die schnelle Pointe gesucht worden und war man mit Kritik teilweise rasch bei der Hand – ohne diese inhaltlich zu untermauern:

Zu Beginn der Tour wurde unter anderem über die zahlreichen Dachgeschoßausbauten rund um den Karmelitermarkt gesprochen und diese sehr verallgemeinernd als städtebauliches Problem dargestellt. Dabei sind es gerade diese Dachwohnungen, die Sanierungen des restlichen Hauses erst ermöglichen und zu Maßnahmen wie Aufzugeinbau, neue Gas- und Stromleitungen, usw führen. Auch die angeführte Idee das Dachgeschoß als neue Fläche für kleine Smartwohnungen zu verwenden ist nett, aber bei den aktuell strikten Bauvorschriften, kaum vorhandenen Förderungen, usw nicht realistisch möglich. Natürlich bieten die Rohdachböden diese Stadt ein Protential für neuen Wohnraum und die Stadt braucht nicht tausende Penthäuser, aber dieses zu heben ist Aufgabe einer vernünftigen Stadtplanung und funktionierender Förderung.

PS: Die weitren Termine der Tour gibt es hier, trotz der Kritikpunkte gibt es eine Empfehlung!

[blogparade] Was ist auf meinem Webspace installiert?

Via Robert bin ich auf diese Blogparade aufmerksam geworden und habe die Gelegenheit genutzt einmal zu stöbern, was sich in 11 Jahren (!) so auf meinem Webspace bei all-inkl so angesammelt hat.

Das Ergebnis:  Es ist gar nicht so schlimm. Zwei größere Säuberungsaktionen in den letzten Jahren haben viele Altlasten entfernt und so bleiben mehrere Domains, die mit folgender Software laufen:

  • WORDPRESS – Der Klassiker unter den Blogsystemen. Nach jahrelanger Treue zu Serendipity bin ich vor gut 2 Jahren auf WordPress umgestiegen – mit professioneller Hilfe, viel Bauchweh und einigen Problemen.
  • PIWIK – Die Alternative zu Google Analytics. Eine gute, selbstgehostete Lösung, um die Zugriffe auf mehrere Webseiten zu verfolgen
  • GETSIMPLE – Für einige kleinere Projekte verwende ich dieses Flat File CMS, da alles andere dafür überdimensioniert wäre und solche Systeme einen minimalen Wartungsaufwand haben.

Alle anderen selbst gehosteten Lösungen sind im Laufe der Zeit – bewusst – entfernt worden. Lösungen sollen funktionieren und ich möchte mir keine Gedanken um Updates, Systemsicherheit und Zuverlässigkeit machen. Dies geht zugegebenermaßen manchmal zu Lasten anderer Dinge wie Datenschutz oder Funktionsumfang, bringt aber Zuverlässigkeit und Zeitersparnis. Dafür stellt man dann einige Dinge eben nicht in die Cloud, sondern belässt diese lokal …

Paternoster in Wien

Nachdem diese Woche ein lieber Bekannter das Pech hatte, dass er im Paternoster (Aufzug) steckenblieb, habe ich ein wenig zu dem Thema recherchiert. Zuerst muss man noch erwähnen, dass er eigentlich nicht stecken geblieben war, sondern eine Runde fahren wollte, aber genau bei der oberen Wende kam der Betriebsschluss …

Ich dachte, dass der letzte aktive Paternoster sich im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz befindet, aber Wikipedia ist wieder einmal klüger und hat eine eigene Liste mit allen aktiven Paternosteraufzügen, dazu für Wien:

  • Rathaus (bei Stiege 6 nahe dem Nordeingang Felderstraße)
  • Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4
  • Österreichisches Bundesrechenzentrum, Hintere Zollamtsstraße 4
  • Bürogebäude Trattnerhof 2, 1010 Wien
  • Bürogebäude der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau, Linke Wienzeile 48–52
  • ehemaliges Direktionsgebäude der Wienstrom GmbH (jetzt Wiener Netze Gmbh.), Mariannengasse 4–6, 1090 Wien
  • Bürogebäude der Wiener Städtischen Versicherung (Liebermannhof), Obere Donaustraße 49–53, 1020 Wien
  • Bürogebäude der Wiener Städtischen Versicherung (Ringturm), Schottenring 30, 1010 Wien (nach den Aufzügen rechts)
  • Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), Stubenring 12

Vielleicht sollte man einen Paternosterspaziergang initiieren und die alten Dinger alle einmal abklappern und eine Runde fahren …

 

 

Community ich komme #2

Es war eine harte Arbeitswoche unter der auch mein Newsreader zu leiden hatte. Feedly wurde nur 2x geöffnet und so ist auch das Projekt etwas ruhig geblieben.

  1. Dank Robert werde ich nun wieder korrekt von WordPress über neue Kommentare informiert.
  2. Ebenfalls von Robert Hinweis auf das nächste Barcamp in Graz erhalten – mal sehen ob sich das ausgeht.
  3. Ich habe mich wieder etwas mit der TopBlogs-Liste beschäftigt und frage mich nach welchen Kriterien ausgewählt wurde – ausreichend Punkte bei woorank sollte auch dieses kleine Blog seit langem erhalten ?!
  4. Zumindest ein paar Blogs konnte ich mir ansehen und etwas über Window-Gardening und Strukturiertes Arbeiten kommentieren.

 

Community ich komme #1

Die Motivation aus der Ernüchterung zum Blogger-Kommentiertag ist noch nicht verflogen. Vielmehr gilt es nun zu überlegen was man zukünftig tun möchte und wie diese Ziele zu erreichen sind.

Ich betreibe dieses Blog seit 2004 – spätestens seit 2009 jedoch als reine private Spielwiese ohne Kontakt zur “Blogosphäre”. Also gilt es nun einmal ein wenig Einblick zu bekommen:

  • Welche Blogs sind für mich interessant – und noch wichtiger
  • Welche Blogger/innen sind für mich interessant
  • Wo finde ich neue Blogs
  • Wie gelingt es Kontakt zu knüfen

Für den Anfang verwende ich einmal die Österreich Top Blogs Liste von Kollermedia, um einmal einen Überblick zu gewinnen wer und was denn so in Österreich gepostet wird.

Blogger-Kommentiertag – Warum ich kein Kommentar abgeben konnte.

Via Robert Lender hatte ich von der Idee des Blogger-Kommentiertages am 22.Februar erfahren und fest als ToDo eingetragen. Am Sonntag bin ich dann abends vor dem PC gesessen und habe diverse Blogs durchstöbert und

NICHTS GEMACHT.

Warum? Nun wenn Ritchie Pettauer schon danach fragt ein paar meiner Gedanken – logische Überprüfung nicht möglich, reine Gefühlssache:

  • SEO hat die Kommentare getötet – lange Zeit (ist das noch immer so?) wurden Kommentare kaum noch frei geschalten, da vergeht doch die Lust;
  • Ich blogge doch gar nicht mehr – nun ja heute eine Ausnahme, aber sonst ist es die letzten Monate hier totenstill. Da gebe ich doch ungern “meinen Blog” an
  • Aktualität der Beiträge – wie alt darf ein Beitrag sein, um diesen zu kommentieren; mein Gefühl sagt Einträge > 1 Monat sind eigentlich schon “im Archiv”
  • Ich würde Folgekommentare kaum bemerken – Dank Feedly war ich auf den meisten von mir gelesenen Blogs seit Jahren nicht mehr, dh es fehlt einfach der “Rückkanal”

Bei genauerer Betrachtung eine unbefriedigende Situation – das muss sich ändern!