Wenn man gestern abend im Prechtl-Saal der TU Wien war, dann ging die Grundstimmung des Publikums von einer klaren Verfassungswidrigkeit aus.
Einige Statements und Aussagen, die mir in Erinnerung geblieben sind - ohne Wertung meinerseits:
In Deutschland hat das Fehlen der Vorratsdatenspeicherung (Aufhebung des Umsetzungsgesetzes durch den BGH) zu keiner signifikanten Änderung der Aufklärungsquote geführt
Der Grundrechtseingriff liegt aufgrund des Grundrechts auf Datenschutz in §1 DSG nicht erst in der Abfrage der Daten durch eine Behörde, sondern bereits im Sammeln nicht notwendiger Daten.
Die Vorratsdatenspeicherung bringt nicht viel Neues. Das meiste war auch nach der bisherigen Rechtslage möglich.
Die Speicherung der Verkehrsdaten von E-Mails ist als wenn bei der Post jeder Brief als Einschreiben verschickt werden müsste.
Und falls unser Oberanonymisierer, Datenbewacher vom Dienst und abstruser Namensliebhaber aka P.B. einmal eine Schaffenskrise hat, so hilft ebenfalls Wikipedia:
The internet is for porn heisst es seit vielen Jahren. Doch Pornographie hat nicht zwingend den Touch des Unanständigen. Dies zeigt sich zB bei bookshelfporn.
Dort werden die schönsten, größten und beeindrucksten Bücherregale mit einer schier unglaublichen Zahl von Büchern gezeigt - also ein Porno für Buchliebhaber.
Nachdem ich Anfang Dezember an einer (nächtlichen) Diskussion zur ehelichen Lebensgemeinschaft beteiligt war, blieb unter anderem die (rechtliche) Frage offen, ob es im Rahmen einer Ehe so etwas wie eine Verpflichtung zu einer sexuellen Gemeinschaft gibt und ob die dauerhafte Weigerung eines Partners zu einer sexuellen Beziehung allein zur Scheidung berechtigt.
Bei kickstarter.com bin ich vor kurzem auf das interessante Hardwareprojekt "Ninja Blocks" gestoßen. Dabei wird das als Software bekannte "if this than that"-Prinzip mit einem Mini-PC und Senosoren kombiniert. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt, da die Ninja Blocks-Software bei bestimmten Sensorbedingungen bestimmte Befehle ausführt bzw an Web 2.o-Dienste schickt.
Und wieder ein interessantes Stück Hardware: WATTCHER.
Welche Funktion hat das Gerät?
Der Wattcher besteht aus einem Sensor, einem Sendegerät und aus einer Anzeige. Der Sensor kann auf jedem beliebigen Stromzähler (analoge Messinstrumente mit einem Dreh-Impulsgeber, digitale Messinstrumente mit LED-Anzeige und smart meters) platziert werden. Der Sensor wird an das Sendegerät angeschlossen. Beide werden im Stromkasten angebracht. Das Sendegerät schickt ein Funksignal zur Anzeige, die in jede (Eurostandard) Steckdose gesteckt werden kann. Der Wattcher kann selbst vom Benutzer angebracht werden.
Der größte Haken daran ist der mit 99 Euro relativ hohe Preis. Um diesen Preis kann ich relativ lange Strom sparen und häufig Strom ablesen gehen.
Mein regelmäßiges Backup erledigt Robocopy rasch und zuverlässig. Zum Thema rasch ist anzumerken, dass trotz geringer Änderungen an den 100 GB Daten der Kopiervorgang relativ lang dauert. Das Problem liegt an der Genauigkeit mit der Robocopy die Timestamps der Dateien verarbeitet. Auch geringe Unterschiede zwischen lokaler Festplatte und NAS führen dazu, dass Dateien jedes mal erneut kopiert werden.
Die Lösung ist der robocopy-Paramenter /FFT. Dieser steht für FAT File Times und bringt robocopy dazu Zeitunterschiede von bis zu 2 Sekunden zwischen Ziel und Quelle zu ignorieren. Damit werden nur mehr tatsächlich geänderte Dateien kopiert und die Geschwindigkeit des Backups ist massiv gestiegen.