GALLIEN

my personal brain backup

Aus gegebenem Anlass

Geschrieben von taz
Freitag, 27. Januar 2012
"Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi." Gerhard Bronner

Gerhard Bronner anläßlich der Gedenkfeier zum 60. Jahrestages der Befreiung des KZ Gunskirchen im Jahr 2005

Und zum heutigen WKR-Ball kein Wort in diesem Blog.

Prokrastination

Geschrieben von taz
Dienstag, 24. Januar 2012

Was für die einen der schnelle Blick auf Facebook, ist für andere die Pausenzigarette oder der Blick ins sprichwörtliche Narrenkasterl -

Und wenn man eine wissenschaftliche Arbeite schreiben soll? Dann liest man phdcomics ....

Wann muss ich "ORF-Gebühren" bezahlen?

Geschrieben von taz
Mittwoch, 18. Januar 2012

Zu allererst muss natürlich erwähnt werden, dass die umgangssprachlichen "ORF-Gebühren" nur zum Teil dem ORF zukommen und zum Teil keine Gebühren iSd F-VG sind. Grob gesprochen enthält jener Betrag, der von der GIS eingehoben wird folgende Punkte:

  • Programmentgelt (für Fernsehen bzw Radio - fließt an den ORF)
  • Radiogebühr bzw Fernsehgebühr - fließt an den Bund
  • Kunstförderungsbeitrag - fließt an den Bund, der die Einnahmen zw Bund und Ländern aufteilt
  • Landesabgabe - Höhe differierte je nach Land
Details dazu gibt es am besten bei der GIS selbst.

Spannender ist nun die Frage wann man denn nun zahlen muss und wann nicht.

Das ORF-G knüpft das Programmentgelt grundsätzlich an die Pflicht zur Zahlung von Rundfunkgebühren nach Rundfunkgebührengesetz (RGG). Dieses besagt in seinem §2, dass Rundfunkgebühren zu zahlen sind, wenn eine Rundfunkempfangseinrichtung in einem Gebäude betrieben wird. Eine Rundfunkempfangseinrichtung ist dabei alles was dazu dient der für die Allgemeinheit bestimmten Verbreitung von Darbietungen aller Art in Wort, Ton und Bild unter Benützung elektrischer Schwingungen ohne Verbindungsleitung bzw. längs oder mittels eines Leiters sowie der Betrieb von technischen Einrichtungen nützlich zu sein.

Der §31 Abs 10 ORF-G ( in der Fassung seit 01.01.2012) sagt nun, dass

(10) Das Programmentgelt ist unabhängig von der Häufigkeit und der Güte der Sendungen oder ihres Empfanges zu zahlen, jedenfalls aber dann, wenn der Rundfunkteilnehmer (§ 2 Abs. 1 RGG) an seinem Standort mit den Programmen des Österreichischen Rundfunks gemäß § 3 Abs. 1 terrestrisch (analog oder DVB-T) versorgt wird. Der Beginn und das Ende der Pflicht zur Entrichtung des Programmentgeltes sowie die Befreiung von dieser Pflicht richten sich nach den für die Rundfunkgebühren geltenden bundesgesetzlichen Vorschriften.

Diese Änderung war (aus Sicht des ORF) notwendig, weil der VwGH in seinem Erkenntnis Zl. 2008/17/0059-8 entschieden hat, dass die Zahlungspflicht des Programmentgelts davon abhängt, ob der Rundfunkteilnehmer zum Empfang des ORF-Programms technisch in der Lage ist. Damit wurde ein Schlupfloch geschaffen, sodass Personen, die keinen DVB-Tuner in ihrem Fernseher haben, kein Programmentgelt zu zahlen haben. Mit der Umstellung von Analog-TV auf DVB-T im terrestrischen Bereich entstand diese Lücke, die wohl so lange ausgenützt wurde, wie es ausreichend Programme gibt, die via Satellitenreceiver free to air empfangen werden können.

Der neue §31 Abs 10 ORF-G schafft jedoch eine neue Rechtslage und knüpft nicht wie bisher an ein empfangsbereites Rundkfunkgerät an, sondern daran, dass der Standort des Rundfunkteilnehmers im Versorgungsgebiet des ORF leigt, sei es mit den wenigen verbliebenen analogen Sendern, oder sei es mit DVB-T.

Es ist also nach der neuen Rechtslage unerheblich, ob ich ORF-Programme ansehe oder technisch ansehen kann. Sobald ich ein entsprechendes Rundfunkempfangsgerät habe und im Versorgungsgebiet des ORF mich befinde, besteht eine Zahlungspflicht des Programmentgelts.

Fraglich ist für mich nun, ob diese neue gesetzliche Regelung tatsächlich halten wird. Während die Rundfunkgebühren nutzungsunabhängige Abgaben (zB Erkenntnis des VfGH 16. März 2006, G 85/05) darstellen, handelt es sich beim Programmentgelt des ORF ja gerade um keine Abgabe im Sinn des F-VG, weil dieses nicht an eine Gebietskörperschaft, sondern an die unabhängige Anstalt ORF fließt. Der VwGH hat auch festgestellt, dass ein gewisses Austauschverhältnis beim Programmentgelt vorlegen muss. Ob nun die Änderungen im Abs 10 genügen, damit auch das Programmentgelt komplett nutzungsunabhängig erhoben werden darf oder ob es hier doch einen Unterschied zwischen der Geldleistung an einen unabhängigen Rechtsträger und einer Abgabe im Sinn des F-VG gibt wird sich weisen.

Conclusio: Die GIS verschickt bereits brav an bisher vom Programmentgelt befreite Haushalte die neuen Vorschreibungen (und verweist dabei auf den falschen Absatz des §31 ORF-G) dh auch die GIS-Kontrollore werden hier strenger agieren als bisher.


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switcheroo - Kleider machen Leute

Geschrieben von taz
Montag, 16. Januar 2012

Mal etwas ganz anderes. Im Blog sincerely hana läuft seit zumindest 2010 das project switcheroo. Dabei werden an - zumeist öffentlichen - Plätzen zwei Fotos angefertigt auf dem zwei Personen zu sehen sind. Zwischen den beiden Fotos wechselt jedoch die Kleidung ihren Besitzer und so entstehen nun ja interessante Konstellationen.

sincerely hana - switcheroo

Und wer ist hana?

Hana is a self-taught photographer raised in Whistler and currently living in Vancouver, Canada. Her main focus in photography is the “little moments” that people sometimes miss and later wish they had captured. She hopes to inspire others to take more photos in their day to day life. Please email for bookings and inquiries.

Steamserver sind zurzeit überlastet

Geschrieben von taz
Samstag, 31. Dezember 2011

Für diese Fehlermeldung von Steam gibt es zwei Ursachen:

  • Die Steamserver sind tatsächlich überlastet
  • Die Steamsoftware hat ein Problem mit der Verbindung und schiebt diese Fehlermeldung vor

In der Mehrzahl der Fälle geht es um Variante 2 - irgendetwas - von einer atmosphärischen Störung bis hin zu einem Softwarebug - stört Steam und verhindert damit den Start von Spielen über die Steamplattform.

In meinem Fall war perfiderweise nur ein Spiel - Civilization V - von der Fehlermeldung betroffen, wodurch der Download unmöglich wurde, obwohl das Update oder die Installtion anderer Spiele zur gleichen Zeit problemlos funktionierte.

LÖSUNG: In Steam auf das betroffene Spiel Rechtsklick --> Eigenschaften. Im Reiter Sprache eine andere Sprache zB Englisch auswählen. Danach wird das Spiel in Englisch problemlos heruntergeladen.

Windows 7 Benutzerprofil verschieben

Geschrieben von taz
Dienstag, 27. Dezember 2011

Der Standardspeicherort für Benutzerprofile liegt unter Windows 7 unter %systemdrive%\Users, also zu deutsch zu meist C:\Benutzer. Nun gibt es doch relativ häufig das Problem, dass die Systemfestplatte im Laufe der Zeit zu klein wird oder man einfach System und Daten sauber trennen möchte. In beiden Fällen macht es Windows 7 dem Benutzer nicht gerade einfach ein Benutzerprofil auf ein anderes Laufwerk zu legen ...


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Kickstarter - Geballte Kreativität

Geschrieben von taz
Sonntag, 25. Dezember 2011

Vor einiger Zeit wurde ich auf eine interessante Plattform für "Jungunternehmer" hingewiesen. Nun eigentlich geht es nicht per se um das Gründen eines Unternehmens, sondern vielmehr um die konkrete Umsetzung eines Projekts. kickstarter.com beschreibt sich selbst so:


"Kickstarter - Geballte Kreativität" vollständig lesen

gestolpert

Geschrieben von taz
Dienstag, 20. Dezember 2011

Gestolpert bin ich gerade über ein Zitat, welches ich vor langer Zeit gehört, aber wieder vergessen hatte.

„Ich nehme zur Kenntnis, dass Waldheim nicht bei der SA war, sondern nur sein Pferd.“

So der damalige Bundeskanzler Fred Sinowatz als Replik zu Waldheims Erklärungsversuch zu seiner Reittätigkeit im 2. Weltkrieg./p>

via wikipedia.

VNC und Ctrl Alt Del

Geschrieben von taz
Sonntag, 18. Dezember 2011

Gut zu merken: Wenn ich mich remote via VNC auf einen anderen Rechner verbinde und Ctrl Alt Del benötige:

SHIFT + CTRL + ALT + DEL

Vidock und X220 ist mobile Gaming PUR

Geschrieben von taz
Donnerstag, 15. Dezember 2011

Das Lenovo X220 bietet einen sehr guten Kompromiss aus geringem Gewicht, guter Leistung und langer Akkulaufzeit. Wie üblich ist die Gamingperformance dafür sagen wir einmal bescheiden.

Abhilfe schafft bei mir ein (endlich einsatzbereites) Vidock 4 der Firma Villagetronic. Dabei handelt es sich um einen Adapter, der es ermöglicht eine Desktop-Grafikkarte mit PCI-E Anschluss über den Expresscard-Slot mit dem Notebook zu verbinden. Dieser erbringt zwar nicht die selbe Leistung wie ein voller x16-Slot in einem Desktop-PC, aber welche Grafikkarte reizt einen solchen Slot auch aus ...


"Vidock und X220 ist mobile Gaming PUR" vollständig lesen

ubook Lenovo X220 - Ein Garantiefall Teil 6

Geschrieben von taz
Donnerstag, 15. Dezember 2011

Und gleich am nächsten Tag war auch wieder der Techniker von Lenovo bei mir. Beim Wechsel des Systemboards vor ein paar Wochen dürfte er ein Kabel schlecht verlegt haben, dieses ist verrutscht und hat den Lüfter berührt. Ein lärmendes Ergebnis.

Jetzt ist wieder alles ruhig und den mitgebrachten Ersatzlüfter habe ich behalten - er wäre sonst weg geschmissen worden, da solche günstigen Teile nicht an lenovo zurück geschickt werden ... WTF?

ubook Lenovo X220 - Ein Garantiefall Teil 5

Geschrieben von taz
Dienstag, 13. Dezember 2011

Es wäre ja zu schön gewesen. Wenige Tage nach dem Systemboardwechsel läuft das X220 zwar nach wie vor ohne zu murren, dafür surrt es sehr laut.

Nun ist die X220-Serie leider bekannt für etwas lautere Lüftergeräusche, aber das hier fällt eher in die Kategorie defekter Lüfter ... also wieder ein Telefonat nach Rumänien ...

24h Berlin - in 23 Minuten

Geschrieben von taz
Montag, 12. Dezember 2011

Die Dokumentation 24h Berlin - Ein Tag im Leben war letztes Jahr zu Weihnachten hoch im Kurs. 8 DVDs mit insgesamt 24 Stunden aus dem Leben der Stadt Berlin. Zerkleinert in Episoden und zusammengehängt durch Protagonisten aus allen Schichten und allen Stadtteilen Berlins.

Wer es nicht kennt - unbedingt ansehen - und viel Zeit mitbringen!

Ein kleiner Vorgeschmack dazu gibt es bei Arte mit einer 23-Minuten-Kurzversion.

ubook Lenovo X220 - Ein Garantiefall Teil 4

Geschrieben von taz
Sonntag, 11. Dezember 2011

Und tatsächlich hat sich ein Techniker gemeldet und einen Termin vereinbart. Am nächsten Tag war der sehr freundliche Techniker mit IBM-Shirt bei mir und hat gleich zur Sicherheit das Mainboard getauscht. Sehr viel mehr - abgesehen vom Display - ist in so einem Notebook ja nicht drinnen und so ist mein X220 nun quasi neu.

Der Techniker war freundlich, bemüht und kompetent, also hier ein klares Plus von mir.

ps: Die Lenovo-Hotline wird von Rumänien aus betreut. Da war ich mit Belgrad gar nicht so weit entfernt.

ubook Lenovo X220 - Ein Garantiefall Teil 3

Geschrieben von taz
Freitag, 9. Dezember 2011

Montag folgte der hier angekündigte Anruf bei der Hotline. Alles klar, ein Ersatzteil wurde zur Sicherheit bestellt und der ist erst am Freitag eingetroffen. Dienstag sollte der Techniker kommen und dafür heute einen Termin vereinbaren. Ein iPad ist nett, aber ohne PC werde ich doch etwas unrund ...