Heute morgen waren in iGoogle viele Blogs damit beschäftigt Dirk Olbertz Schritt, die geniale Blogstatistikplattform blogscout zu schließen, zu kommentieren. Herr Olbertz wollte mit blogscout ein "Wegweiser durch die Blogosphäre" sein und den Longtail. also die vielen, kleinen Blogs, sichtbar machen. Nach seiner eigenen Aussage ist ihm das nicht in der gewünschten Form gelungen und außerdem wolle er nicht, dass seine Plattform nach dem Motto Masse statt Klasse für SEO-Zwecke verwendet werde.
Zu allererst: "Danke Herr Olbertz!". Ich habe jahrelang für Webseiten ein gutes und intuitiv zu verwendendes Statistiktool gesucht und mit blogscout gefunden. Ein halbes Dutzend Blogs habe ich mir jeden Morgen angesehen und vor allem nach den Suchanfragen geforscht. Die Top-Blog-Statistik war für gallien.org eher mäßig interessant, da die Stammleserschaft übeschaubar ist, aber sich doch einige Besucher über Suchmaschinen hierher verirren.
Jetzt folgt das obligatorische ABER. So sehr ich die Gründe verstehe und natürlich einsehe, dass jeder mit SEINEM Projekt machen kann was er will, so fühle ich dennoch Wut in meinem Bauch. Wut darüber, dass ein tolles Projekt einfach eingestampft wird. Wut darüber, dass ohne Vorwarnung einfach die Zählung eingestellt wurde. Wut darüber, dass mir ein tägliches, liebgewonnenes Ritual jeden Morgen fehlt.
Na ja, es zeigt sich mal wieder - nie zu sehr über etwas begeistert sein, wenn es gratis ist und im Web ist - alles ist vergänglich
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PS: Unbedingt auch bei blogwerk lesen, da man sich dort weit mehr Gedanken macht als das obligatorische "Schade, aber Danke Dirk".








