Für einigen Minuten ist über die APA folgende Meldung gerauscht: "Dramatischer Wandel in US-Medien: Qualitätsjournalismus erstes Opfer?"
Sinkende Auflagezahlen und Zuschauerquoten führen in den USA vor allem im Qualitätsjournalismus häufig zu den gleichen Schlüssen: Stärkung des eigenen Profils durch aggressiven und parteiischen Journalismus, Moderatoren werden zu Stars hochstilisiert und die kostenintensiven Redaktionen werden laufend verkleinert.
In die dadurch entstehende Lücke stoßen z.B. Blogger, die ein hohes Ansehen genießen und deren Gläubwürdigkeit in der Regel sehr hoch ist. Diese Form der Demokratisierung der Medienwelt führt auf der anderen Seite jedoch zu Problemen wie der schlechten Zuverlässigkeit dieser Quellen und der Gefahr von Diffamierungskampagner.
Die entsprechende APA-Meldung ist hier nur sehr verkürzt wiedergegeben, zeigt jedoch ganz deutlich ein echtes Problem der Medienwelt im Wandel: Die Glaubwürdigkeit der Massenmedien schwindet und geht immer mehr in Richtung privater Formen der Meinungsäußerung. Doch nur in den wenigsten Fällen kann diese große Glaubwürdigkeit auch durch recherchierte Fakten und ausgewogene Berichterstattung gerechtfertigt werden.
Sind wir Blogger glaubwürdig?








